Kostenlose Schriften nach der Installation
Eher eine Randnotiz, denn Schriften für den PC werden die wenigsten Second Lifer interessieren. Aber trotzdem: Sie sind da und einem geschenktem Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul. stellen eine Copyright-Verletzung dar! Zumindest die Meta darf also nicht verwendet werden! Zu finden sind drei Schriften im Unterordner /fonts/ im SecondLife-Verzeichnis. Die “FF Meta” eine gebräuchliche und beliebte Corporate-Schrift von Erik Spiekermann in normaler und fetter Variante, beide als Windows-Truetype. Außerdem enthalten, eine Konsolenschrift “ProFontWindows”. Die Meta gab es bereits in Verschenk-Aktionen beim FontShop, wer sie aber noch nicht hat wird sich sicher überhat also wegen illegaler Machenschaften der Linden Labs auch keinen Grund sich über das kleine Präsent zu freuen, dass man nach der Installation von Second Life auf seinem Rechner findet, zumal es sich um eine nicht ganz billige Qualitätsschrift handelt.
Wichtiges Update Wie mir Jürgen Siebert vom Fontshop mitteilt, handelt es sich bei dem vermeintlichen geschenktem Gaul vielmehr um ein gestohlenes Pferd! Linden Labs hat die Schriften, die inzwischen auf weit mehr als 4 Millionen Rechnern liegen dürften nicht lizensiert. Also direkt löschen! Sollte es Neuigkeiten zu dieser Copyrightfrage geben wird das hier bekanntgegeben.

21. März 2007 um 19:16 Uhr Uhr
[...] Zumindest scheint Erik Pöhler auf einer entsprechenden Spur zu sein. Ich bin gespannt, wie die Sache sich entwickelt… [...]
21. März 2007 um 21:31 Uhr Uhr
[...] Aber die Einschränkung mit dem Webserver gibt mir echt zu denken. Da haben wohl ein paar Anwälte das Internet nicht verstanden oder sind einfach über das Ziel hinausgeschossen. Sobald etwas im Internet publiziert wird, kann es auch einzeln (d.h. ohne die Webpage drumrum) elektronisch gespeichert, vervielfältigt und benutzt werden. Ob man das darf oder nicht, ist eine andere Frage, wie LindenLab wahrscheinlich bald zu spüren bekommt, wenn Erik Pöhler aka iRoybot Dada recht hat… [...]
22. März 2007 um 23:35 Uhr Uhr
[...] Typeface geeks may be pleasantly surprised to find that the Second Life software includes a pair of commercial (not freeware) TrueType fonts which are trivial to extract from the SL software and install into Macintosh or PCs for general use. The two commercially licensed fonts - Erik Spiekermann’s FF Meta Book and FF Meta Bold are included in the Second Life software - which is free for anyone to download - although the FF Meta fonts normally sell for around 50 euros each. [...]
22. März 2007 um 23:37 Uhr Uhr
[...] Second Life in wird in der Windows und der Mac Version mit den Schriftschnitten Meta Book (TrueType) und Meta Bold (TrueType) von Erik Spiekermann ausgeliefert. Fraglich ist nur, ob diese lizenzpflichtigen Schnitte (Einzelschnitt ca. € 50 bei FontShop) wirklich als Teil der Open Source Software kostenfrei an bisher 4,598,897 User (Stand: 13.03.2007) weitergegeben werden dürfen? [...]
8. Mai 2009 um 17:10 Uhr Uhr
Ihr solltet mal die beigelegte Readme.txt lesen. Die klärt auf, wer die Schriften lizensiert hat und für wen. Laut der Readme hat FSI FontShop International sowohl Lindenlab als auch den usern für die Second Life Software auf LL’s servern lizensiert. IANAL
9. Mai 2009 um 12:34 Uhr Uhr
Das ist gut möglich dass auch zum Zeitpunkt als ich diesen Artikel geschrieben habe (immerhin mehr als 2 Jahre her) bereits eine solche Info in der readme-Datei zu finden gewesen wäre… allerdings löst das ja nicht das eigentliche Problem. Ich hatte damals vom FontShop Berlin erfahren, dass man keine gültige Lizensierung feststellen konnte. Der Bitte den Artikel offline zu nehmen bin ich allerdings nicht nachgekommen (”Anleitung zum illegalen Beschaffen…. bla bla”). Wenn Linden Fehler gemacht hat ist das trotzdem nicht meine Baustelle. Meiner Meinung nach beschafft man sich auch nichts, was schon auf meiner Festplatte liegt, von der Lizenz ganz zu schweigen.